Elternalltag

Lobe deine Kinder für ihre Zukunft

Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für das, was dein Kind ausprobiert.

Fox und Lou gemeinsam unterwegs
Die beiden Freunde begleiten uns durch kleine und große Gefühle.

Ein aufmerksames Lob kann einem Kind zeigen: Du wirst gesehen. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Statt nur das Ergebnis oder ein vermeintliches Talent zu bewerten, können wir den Weg dorthin würdigen.

Beschreiben statt bewerten

„Du bist ein Genie!“ klingt freundlich, sagt aber wenig darüber aus, was gelungen ist. „Du hast einen anderen Weg ausprobiert, als der erste nicht funktioniert hat“ macht eine konkrete Erfahrung sichtbar. Das Kind erfährt: Meine Ideen und mein Handeln können etwas verändern.

Die ursprüngliche Fassung dieses Beitrags verwies auf Forschung von Carol Dweck zum Loben von Anstrengung. Für den Alltag ziehen wir daraus keine Erfolgsgarantie. Unser Vorschlag ist einfach: ehrlich, konkret und ohne Leistungsdruck miteinander sprechen.

Vier Sätze für den Alltag

  • Beim Lernen: „Du hast gemerkt, wo es schwierig wird, und dir Hilfe geholt.“
  • Beim Fußball: „Ich habe gesehen, wie du mit deinem Team zusammengespielt hast.“
  • Beim Malen: „Du hast viele Farben ausprobiert. Erzähl mir von deinem Bild.“
  • Beim Tischdecken: „Danke, dass du geholfen hast. Jetzt können wir zusammen essen.“

Nicht alles braucht ein Lob

Manchmal ist echtes Interesse wertvoller als eine Bewertung. Frage: „Wie hast du das gemacht?“ oder „Was gefällt dir daran?“ Und wenn etwas nicht klappt, braucht dein Kind keine Aufforderung, sich noch mehr anzustrengen. Vielleicht braucht es eine Pause, einen anderen Ansatz oder Unterstützung.

Ein kleiner Gedanke kann viel bewegen.

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Noch ein guter Gedanke.