
Elternalltag
Lobe deine Kinder für ihre Zukunft
Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für das, was dein Kind ausprobiert.
Weiterlesen: Lobe deine Kinder für ihre ZukunftGefühle verstehen
Freude, Wut, Angst: Alle Gefühle dürfen da sein. Was wir mit ihnen tun, können wir lernen.

Gefühle sind wie kleine Signale. Sie helfen uns wahrzunehmen, was uns wichtig ist und wie wir eine Situation erleben. Manche fühlen sich angenehm an, andere sind anstrengend. Keines davon macht dich zu einem schlechten Menschen.
Vielleicht kribbelt dein Bauch vor Freude. Vielleicht werden deine Hände bei Wut zu Fäusten. Körperzeichen sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Sie sind Hinweise, keine festen Regeln.
| Gefühl | Was du bemerken könntest | Was helfen kann |
|---|---|---|
| Freude | Du lächelst und möchtest etwas teilen. | Den schönen Moment genießen. |
| Wut | Dein Körper wird angespannt oder heiß. | Abstand, eine Pause und klare Worte. |
| Traurigkeit | Du wirst still oder möchtest weinen. | Nähe anbieten, ohne sie aufzudrängen. |
| Angst | Dein Herz klopft schneller. | Eine vertraute Person dazuholen. |
| Scham | Du möchtest dich verstecken. | Freundlich mit dir selbst sprechen. |
| Stolz | Du freust dich über einen eigenen Schritt. | Erzählen, was du gelernt hast. |
Fox darf wütend sein, wenn etwas nicht klappt. Er darf „Ich bin sauer!“ sagen, fest auf den Boden stampfen oder um eine Pause bitten. Lou schlagen oder Dinge nach ihr werfen darf er nicht. Erwachsene helfen dabei, sichere Wege zu finden.
Hunger, Durst und Müdigkeit sind körperliche Bedürfnisse. Sie können beeinflussen, wie wir uns fühlen. Bevor ihr eine schwierige Situation besprecht, schaut gemeinsam: Brauchen wir etwas zu trinken, einen Snack oder Ruhe?
Fox legt die Pfote auf seinen Bauch. „Heute ist da ein großes Durcheinander“, sagt er. Lou nickt. „Dann müssen wir es nicht sofort sortieren. Ich bleibe erst einmal bei dir.“ Manchmal beginnt Verstehen genau so.
Ein kleiner Gedanke kann viel bewegen.
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