Kleine Schritte zählen.
Wählt etwas, das gerade machbar ist. Ein Reißverschluss, ein erstes Wort oder eine Frage an ein anderes Kind: Selbstvertrauen wächst mit eigenen Erfahrungen.
„Ich probiere einen kleinen Schritt.“
FÜNF KLEINE MUTMACHER
Selbstvertrauen bedeutet nicht, alles zu können. Es bedeutet, sich etwas zuzutrauen, Fehler zuzulassen und Unterstützung anzunehmen.
Wählt etwas, das gerade machbar ist. Ein Reißverschluss, ein erstes Wort oder eine Frage an ein anderes Kind: Selbstvertrauen wächst mit eigenen Erfahrungen.
„Ich probiere einen kleinen Schritt.“
Benennt konkrete Fortschritte. Statt „Du bist der Beste“ könnt ihr sagen: „Du hast es auf eine neue Art versucht.“ Vergleiche mit anderen braucht es dafür nicht.
„Heute habe ich etwas gelernt.“
Ein misslungener Versuch sagt nicht, wer wir sind. Überlegt gemeinsam: Was könnte beim nächsten Mal helfen? Eine Pause ist genauso erlaubt wie ein neuer Versuch.
„Ich muss es noch nicht können.“
Neue Dinge dürfen aufregend sein. Biete Begleitung an und akzeptiere ein Nein. Ein Kind muss Angst nicht wegdrücken, um einen eigenen mutigen Schritt zu machen.
„Ich darf in meinem Tempo wachsen.“
Menschen, die zuhören und uns ernst nehmen, geben Halt. Zeigt eurem Kind, wen es um Unterstützung bitten kann. Auch Erwachsene dürfen vormachen, dass sie Hilfe brauchen.
„Ich muss das nicht allein schaffen.“
ZUM GEMEINSAMEN AUSPROBIEREN
Erzählt euch am Abend von einem Moment, in dem ihr etwas versucht habt. Auch ein „Ich habe um Hilfe gebeten“ gehört dazu.