FÜNF KLEINE MUTMACHER

„Ich kann das
lernen.“

Selbstvertrauen bedeutet nicht, alles zu können. Es bedeutet, sich etwas zuzutrauen, Fehler zuzulassen und Unterstützung anzunehmen.

01

Kleine Schritte zählen.

Wählt etwas, das gerade machbar ist. Ein Reißverschluss, ein erstes Wort oder eine Frage an ein anderes Kind: Selbstvertrauen wächst mit eigenen Erfahrungen.

„Ich probiere einen kleinen Schritt.“
02

Sieh, was schon gelingt.

Benennt konkrete Fortschritte. Statt „Du bist der Beste“ könnt ihr sagen: „Du hast es auf eine neue Art versucht.“ Vergleiche mit anderen braucht es dafür nicht.

„Heute habe ich etwas gelernt.“
03

Fehler gehören dazu.

Ein misslungener Versuch sagt nicht, wer wir sind. Überlegt gemeinsam: Was könnte beim nächsten Mal helfen? Eine Pause ist genauso erlaubt wie ein neuer Versuch.

„Ich muss es noch nicht können.“
04

Mut braucht Sicherheit.

Neue Dinge dürfen aufregend sein. Biete Begleitung an und akzeptiere ein Nein. Ein Kind muss Angst nicht wegdrücken, um einen eigenen mutigen Schritt zu machen.

„Ich darf in meinem Tempo wachsen.“
05

Hilfe holen ist eine Stärke.

Menschen, die zuhören und uns ernst nehmen, geben Halt. Zeigt eurem Kind, wen es um Unterstützung bitten kann. Auch Erwachsene dürfen vormachen, dass sie Hilfe brauchen.

„Ich muss das nicht allein schaffen.“

ZUM GEMEINSAMEN AUSPROBIEREN

Unser kleiner Mut-Moment

Erzählt euch am Abend von einem Moment, in dem ihr etwas versucht habt. Auch ein „Ich habe um Hilfe gebeten“ gehört dazu.